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Unsere Themen

Unten stehend finden Sie alle Themen, zu denen wir grundsätzlich Seminare anbieten. Diese finden in Absprache mit den Bildungsbeauftragten in den verschiedenen Regierungsbezirken statt. Das BKB ist Veranstalter der Seminare. Interessenten, die sich ein Seminar wünschen, wenden sich bitte an den für ihren Regierungsbezirk zuständigen Bildungsbeauftragten oder an das BKB direkt unter seminare@bkb-bayern.de.

Referent/in

Aufstellung des Haushaltsplans – Haushaltsgrundsätze

  • Kilian SpiesKilian Spies

Das Seminar beinhaltet nicht nur die Besprechung der gesetzlichen Grundlagen aus den Kommunalvorschriften, sondern es sollen auch praxisnahe Anregungen für die Vorbereitung und Aufstellung des Haushaltsplanes gegeben werden. Unter Berücksichtigung der Haushaltsgrundsätze werden Sachfragen erörtert, die der einzelne Stadt-, Markt- und Gemeinderat vor der Entscheidung über das Zahlenwerk wissen sollte.

Kilian Spies, B.A. ist Diplom-Verwaltungswirt und in der übergeordneten kommunalen Verwaltungsebene tätig.

Basis für eine erfolgreiche Mitarbeit in den kommunalen Gremien

  • Johann GrillJohann Grill

Dieses Seminar soll den an der kommunalen Entwicklung interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Grundlagen der kommunalen Selbstverwaltung vermitteln. Natürlich bleibt es den Seminarteilnehmern überlassen sich je nach Interessenlage die Schwerpunkte aus den unten aufgeführten vielfältigen Inhalten auszuwählen. Eine entsprechende Abfrage über die genau zu behandelnden Themen oder spezielle fachliche Fragen wird vor bzw. zu Beginn der Seminars gemacht werden.

Kommunalpolitische bzw. rechtliche Fragen * Selbstverwaltungsrecht * Rechtsstellung (Arten) von Gemeinden * Kommunale Aufgaben und Rechtssetzung (Satzungen und Verordnungen)

Rechte sowie Pflichten der kommunalen Organe mit ihren Mitglieder * Kommunale Organe * Geschäftsgang * Aufsicht und Haftung

Einführung in die Finanzordnung und in den Haushalt * Einnahmequellen * Haushaltsordnung * Rechnungsprüfung

Die wichtigsten Begriffe des Baurechts * Bauplanungsrecht (Bauleitplanung) * Bauordnungsrecht

Wege in die Zukunft der Gemeinde * Neue Steuerungsmodelle

Baurecht – Bauleitplanung

  • Ulrich WagnerUlrich Wagner

*Inhaltsübersicht: *Grundlegende Einführung in die Planungsbereiche des Baugesetzbuches (Bebauungsplan/Innenbereich/Außenbereich), Grundsätzliches über die Möglichkeit des Erlasses von Ortsabrundungssatzungen, Flächennutzungs-, Bebauungsplan (Ablauf des Verfahrens/Inhalt der Pläne

Die Bauleitplanung ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Städte, Märkte und Gemeinden. Ihnen obliegt die durch Grundgesetz und Bayerische Verfassung gewährleistete gemeindliche Planungshoheit, die im Flächennutzungsplan und den daraus entwickelten Bebauungsplänen ihren Ausdruck findet. Die Kommunen bestimmen wo in Ihrem Gemeindegebiet eine bauliche Entwicklung stattfindet oder nicht. Die Gemeinden bestimmen auf der Grundlage der Vorgaben des Baugesetzbuches und der Bayerischen Bauordnung den Inhalt der Bauleitpläne. Das bedarf oft einer Bündelung und Abwägung vieler Interessen, die von der Planung betroffen sind.

Eine nicht immer ganz leichte Aufgabe. Das Seminar soll interessierten Bürgern einen Überblick über die Grundzüge der Möglichkeiten und Vorgaben in der gemeindlichen Bauleitplanung vermitteln. Was können der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan beinhalten? Wie sieht das Aufstellungsverfahren aus? Welche Abwägungsfehler gibt es. Welche Rechtsbehelfe gegen F-Plan und B-Plan sind möglich? Wie kann eine Gemeinde Ihre Bauleitplanung sichern?

Der Referent möchte kommunalpolitisch Interessierten Grundlagen des Bauplanungsrechts aus der Praxis näherbringen, die wichtig sind um Handlungsspielräume der Gemeinden auf dem Gebiet der Bauleitplanung zu erkennen und zu verstehen.

Das Einbringen von Erfahrungen, Fragen und Informationen aus der Sicht der Teilnehmer ist ausdrücklich erbeten!

Zur Person des Referenten: Ullrich Wagner ist seit mehr als 30 Jahren in der Bauabteilung eines bayerischen Landratsamtes tätig und als Sachgebietsleiter der Bauverwaltung jeden Tag mit Fragen d

Baurecht – Photovoltaikanlagen

  • Ulrich WagnerUlrich Wagner

Sonderthema Photovoltaikanlagen

Neben anderen baurechtlichen Themen geht es in dem Seminar unter anderem um die Frage auf welcher Rechtsgrundlage großflächige Photovoltaikanlagen im Außenbereich errichtet werden dürfen.

„Normaler“ Bebauungsplan oder Vorhaben und Erschließungsplan ? Was hat die jeweilige Verfahrensart für Vorteile / Nachteile ?

Rechtliche Folgen für die bauordnungsrechtliche Zulässigkeit ? Bei entsprechenden Festsetzungen entfällt die baurechtliche Genehmigungspflicht.

Zur Person des Referenten: Ullrich Wagner ist seit mehr als 30 Jahren in der Bauabteilung eines bayerischen Landratsamtes tätig und als Sachgebietsleiter der Bauverwaltung jeden Tag mit Fragen des Bauplanungsrechts, des Bauordnungsrechts und aller weiteren damit verbundenen Rechtsbereiche konfrontiert.

Crashkurs Kommunalrecht – Rechte, Pflichten und Möglichkeiten als Mandatsträger in Städten, Märkten und Gemeinden

  • Achim GeyerAchim Geyer

Das praxisnah gestaltete Seminar vermittelt Basiswissen rund um die Tätigkeit als Mitglied in den Ratsgremien von Städten, Märkten und Gemeinden.

Der Seminarinhalt führt von wahlrechtlichen und kommunalrechtlichen Grundlagen über die Abgrenzung der organschaftlichen Kompetenzen vom (Ober-)Bürgermeister und den Ratsgremien bis hin zum Sitzungsablauf sowie der Sitzungsführung in Stadt – und Gemeinderäten.

Da muss man doch was tun können ?! – Möglichkeiten der direkten Demokratie in Form des Bürgerbegehrens nach Art. 18a der Bayerischen Gemeindeordnung

  • Thomas BöhmerThomas Böhmer

Das Seminar soll die rechtlichen Grundlagen und Möglichkeiten für die Durchführung eines Bürgerbegehrens beleuchten.

Dabei sollen zunächst die Voraussetzungen formeller und materieller Art für die Zulassung sowie Hürden und Quoren dargelegt werden. Weiterhin soll ein Blick auf die Möglichkeit von Ratsbegehren und auf die Durchführung eines Bürgerentscheids sowie deren Folgen geworfen werden.

Thomas Böhmer ist Diplom-Verwaltungswirt (FH) und hat zunächst im Landratsamt Lichtenfels in den Bereichen Kämmerei, Zentrale Dienste sowie als Stellvertretender Personalleiter gearbeitet. 2014 wechselte er als hauptamtlicher Dozent an die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern nach Hof.

Er ist Autor und Mitherausgeber des Werks „Kommunalrecht, Skriptum aus der Schriftenreihe an der HföD Hof“ (zusammen mit u. a. Dr. Hermann Büchner) und Verfasser verschiedener Fachartikel für diverse Zeitschriften.

Das Haushaltsjahr – mehr als nur vier Jahreszeiten

  • Harald KleiberHarald Kleiber

Themen sind unter anderem bereits die vorbereitenden Arbeiten zum Aufstellen des Haushaltsplanes. Die Entwicklung aus den ermittelten Daten zu einer beschlussfähigen Vorlage wird ebenso erklärt, wie das Ausführen während des Haushaltsjahres.

Sonderfälle, wie z. B. der Erlass einer Nachtragshaushaltssatzung, die Übertragbarkeit oder die Deckungsfähigkeit geben Einblick, welche Maßnahmen zu einer flexiblen Haushaltsführung beitragen.

Abschließend wird auf die Bereiche Rechnungslegung und Rechnungsprüfung eingegangen. Anhand eines Ablaufschemas wird der jeweilige Zeitpunkte der anfallenden Arbeiten verdeutlicht.

Der kamerale Haushalt – keine Angst vor vielen Zahlen

  • Kilian SpiesKilian Spies

Ein Ordner mit mehreren hundert Seiten, Tabellen, Grafiken und vor allem Zahlen, Zahlen, Zahlen kann für Personen, die sich nicht jeden Tag mit (kameralem) Haushaltsrecht beschäftigen, erst einmal undurchdringlich wirken. Dabei muss man kein Kämmerer sein, um einen Haushalt lesen zu können. Dieses Seminar zielt darauf ab, auch Nichtexperten einen Überblick über den kameralen Haushalt von A bis Z zu geben. Wie und wann entsteht er? Welche Teile enthält er? Welche gesetzlichen Vorgaben müssen eingehalten werden? Wie funktioniert die Aufnahme von Krediten, und was sind (Sonder)Rücklagen? Und gibt es Wege, während des Haushaltsjahres nachzusteuern? Wird ein Haushalt von seiner Entstehung bis zum Ende des Haushaltsjahres und darüber hinaus erklärt, verliert er schnell seinen Schrecken!

Das Seminar befähigt die Teilnehmer einen kameralen Haushalt grundlegend zu lesen und zu beurteilen.

Kilian Spies, B.A. ist Diplom-Verwaltungswirt und in der übergeordneten kommunalen Verwaltungsebene tätig.

Der Kommunale Haushalt – (k)ein Buch mit sieben Siegeln

  • Hans SchallerHans Schaller

*Das kamerale System des Haushalts und sein Gegenstück, die kamerale Jahresrechnung, ist für viele Gemeinderäte ein schwer zu durchschauendes Zahlenwerk. * Welche Bedeutung kommt einem „Soll-Fehlbetrag“ oder einem „Ist-Fehlbetrag“ zu?

Besonders schwierig wird es, wenn Kennzahlen dieser Haushaltssystematik ermittelt werden sollen.

Das Seminar soll mit den Grundzügen des Kommunalhaushalts, mit der Haushaltssystematik, mit der Gliederung des Haushalts in einen Verwaltungs- und einen Vermögenshaushalt, den haushaltsrechtlichen Verpflichtungen, z. B. zur „Zuführung“ vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt, zur (Mindest-) Zuführung an die allgemeine rücke usw. ebenso vertraut machen wie mit der Aufteilung des Haushalts in Einzelpläne, Hauptgruppen/Gruppen usw.

Der Referent, Dipl.-Verwaltungswirt und Oberregierungsrat a. D. verfügt über 30 Jahre hauptamtliche Prüfungstätigkeit in der Kommunal – und Staatsverwaltung.

Die Einnahmequellen der Kommunen – versiegen sie?

  • Harald KleiberHarald Kleiber

Die hauptsächlichen und wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen werden angesprochen.

Die Reihenfolge der Einnahmen nach Art. 62 GO (sonstige Einnahmen, besondere Entgelte, Steuern und Kredite) wird behandelt, ebenso die wichtigsten Arten, wie z.B. Benutzungsgebühren, Beiträge und Zuwendungen.

Die aktuelle Entwicklung der Einnahmen sowie Gesetzesänderungen, die zu weiteren Rückgängen führen, werden dargestellt. Thema sind auch Massnahmen, die sich eignen, die Einnahmeausfälle zumindest abzumildern.

Die familienfreundliche Gemeinde

  • Jürgen ZieglerJürgen Ziegler

Heutzutage sind Familien ein kostbares Gut geworden. Daher ist es eine der wichtigsten Aufgaben von Kommunalpolitikern Gemeinden so zu gestalten, dass Familien sich wohl fühlen können.

Die Fragestellung ist jedoch, was bedeutet Familienfreundlichkeit für eine Gemeinde? Wie kann eine Gemeinde familienfreundlich werden und welche konkrete Praxisbeispiele haben sich bewährt.

Es geht nicht um kurzfristige Aha-Effekte, sondern um eine nachhaltige Ausrichtung der Gemeinde.

Anhand von konkreten und bewährten Praxisbeispielen werden Elemente und Strategien vorgestellt, die denkbar und möglich sind, damit Kommunen Schritt für Schritt familienfreundlicher werden.

Anhand von eigenen Praxisbeispielen und Erfahrungen wird dieses Seminar sehr praxisnah gestaltet.

Die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde

  • Jürgen ZieglerJürgen Ziegler

Sinnvoller Bestandteil der sozialen Infrastruktur oder Ressourcenverschwendung in Hinblick auf die demographische Entwicklung?

Diese sicherlich etwas provokante Fragestellung wird in manchen Gemeinden schon intensiv diskutiert.

Demgegenüber haben Gemeinden jedoch die gesetzliche Verpflichtung im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit die Kinder- und Jugendarbeit zu fördern und zu unterstützen. Gemeinden stehen hier zunehmend im Spannungsfeld zwischen der gesetzlichen Verpflichtung, ihrem finanziellen Möglichkeiten und den gesellschaftlichen Erwartungen.

Dieses Seminar beantwortet die Fragestellung, wie eine Kommune den Anforderungen einer kinder- und jugendfreundlichen Kommunalpolitik gerecht werden kann.

Ausgehend von der Lebenssituation junger Menschen und deren Wünschen und Erwartungen wird anhand konkreter Praxisbeispiele vorgestellt, wie Gemeinden sich strategisch ausrichten können, um die Kinder- und Jugendarbeit angemessen und vor allem nachhaltig zu fördern und auszubauen.

Das Einbringen eigener Erfahrungen und Praxisbeispiele sowie Fragen runden das Seminar ab.

Die Rechnungsprüfung

  • Hans SchallerHans Schaller

Das Seminar befasst sich mit der sinnvollen Arbeitsweise, den Befugnissen und den Verpflichtungen des Rechnungsprüfungsausschusses der Kommunen als gesetzlich vorgeschriebenes Prüfungsorgan.

Den Mitgliedern des Rechnungsprüfungsausschusses werden Hinweise zu einer wirksamen Arbeitsweise gegeben. Weder Gängelei der Verwaltung und des Ersten Bürgermeisters noch Prüfung nach dem Motto „Augen zu, der Bürgermeister gehört unserer Fraktion an“ sollen die Tätigkeit der Prüfer bestimmen. Um eine ordnungsgemäße Rechnungsprüfung als Grundlage für die Entlastung des Ersten Bürgermeisters zu gewährleisten ist hoher Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein der Prüfer gefragt.

Der Referent, Dipl.-Verwaltungswirt und Oberregierungsrat a. D. verfügt über 30 Jahre hauptamtliche Prüfungstätigkeit in der Kommunal – und Staatsverwaltung.

Digitalisierung und Behörden – Zwei Welten prallen aufeinander

  • Harald KleiberHarald Kleiber

Mit dem Inkrafttreten des Bayerischen Digitalgesetzes im Jahr 2022 ergeben sich für die Kommunen eine Reihe von neuen Pflichten. Wer unterstützt die Gemeinden bei der Umsetzung dieses Gesetzes und welcher Aufwand ist damit verbunden? Woran liegt der schleppende Fortschritt? Welche Vorteile bietet die Digitalisierung für die Gemeinden? Es wird auch auf den Stand der digitalen Dienstleistungen im Hinblick auf die Vorgaben des Online-Zugangsgesetzes eingegangen.

Drin! – Und nun? Informationen und Tipps für Gemeinderatsmitglieder

  • Thomas BöhmerThomas Böhmer

Dieses Seminar richtet sich an Mitglieder des Gemeinderats, die entweder neu im Gremium tätig sind oder ihr Wissen aktualisieren wollen.

Welche Rechte habe ich als Gemeinderatsmitglied? Welche Pflichten muss ich beachten? Wie kann ich meine Ideen aus dem Wahlkampf einbringen? Was muss ich in Sitzungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse beachten? Wer ist wofür zuständig?

Wer ehrenamtlich im Gemeinderat mitarbeitet, sieht sich einer Reihe von rechtlichen Fragestellungen gegenüber, die in diesem Seminar geklärt werden sollen. Hauptsächlich sollen Rechte und Pflichten der Gemeinderatsmitglieder sowie der Geschäftsgang innerhalb des Gremiums sowie die rechtlichen Beziehungen mit dem ersten Bürgermeister bzw. zwischen der Gemeinde und dem Landkreis/Landratsamt aufgezeigt werden.

Thomas Böhmer ist Diplom-Verwaltungswirt (FH) und hat zunächst im Landratsamt Lichtenfels in den Bereichen Kämmerei, Zentrale Dienste sowie als Stellvertretender Personalleiter gearbeitet. 2014 wechselte er als hauptamtlicher Dozent an die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern nach Hof.

Er ist Autor und Mitherausgeber des Werks „Kommunalrecht, Skriptum aus der Schriftenreihe an der HföD Hof“ (zusammen mit u. a. Dr. Hermann Büchner) und Verfasser verschiedener Fachartikel für diverse Zeitschriften.

Einführung in das Bauplanungsrecht

  • Ulrich WagnerUlrich Wagner

Die bauplanungsrechtliche Ordnung des Gemeindegebiets ist eine der ureigenen Aufgaben der Gemeinden und gerade bei Fragen der Zulässigkeit von Anlagen zur Energiegewinnung (Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen) oder der flächenschonenden Entwicklung von Orten und Ortsteilen höchst aktuell.

Die Teilnehmer sollen in diesem Seminar einen Überblick über das Thema Bauleitplanung erhalten.

Hierzu werden neben den Bauleitplänen (Flächennutzungsplan und Bebauungsplan), die einzelnen bauplanungsrechtlichen Bereiche (Qualifizierter Bebauungsplan, Innenbereich und Außenbereich) voneinander abgegrenzt und die Gestaltungsmöglichkeiten für Gemeinden aufgezeigt. Außerdem werden aktuelle Entwicklungen im Aufstellungsverfahren (Digitalisierungsnovelle des Baugesetzbuches) vorgestellt.

Erfolgreiche Bürgerbeteiligung – Mehr Akzeptanz für kommunale Projekte

  • Lars Czuma-SchmidtLars Czuma-Schmidt

Bürgerbeteiligung ist der Schlüssel zu erfolgreichen und akzeptierten kommunalen Umsetzungen. Unser Workshop „Erfolgreiche Bürgerbeteiligung“ zeigt Ihnen, wie Sie Projekte in Ihrer Gemeinde adäquat vorbereiten und die Ergebnisse nachhaltig positiv steigern können. Sie erfahren, warum Bürgerbeteiligung in nahezu allen Themenbereichen wichtig ist und wie die richtige Anwendung Konflikte vermeidet. Im Workshop wird anhand realer Beispiele die Signifikanz von bürgerschaftlich akzeptierten Projekten und deren Umsetzung dargestellt. Wir besprechen, wie durch fehlende Beteiligung Kritik und mangelnde Unterstützung kommunale Prozesse ins Stocken kommen und auf diesem Weg teilweise Jahre der Arbeit verloren werden. Im weiteren Verlauf setzen wir den Fokus auf positive Beispiele aus der Praxis und konkrete Fälle, in denen die korrekte Bürgerbeteiligung dazu geführt hat, dass Prozesse schneller, besser und mit deutlich nachhaltigerem Engagement durchgeführt wurden. Während des Seminars wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Überblick über gängige projektbezogene Bürgerbeteiligungsmethoden gegeben. Wir gehen auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Kategorien ein und modellieren für ein fiktives Vorhaben einen aus Gutachtersicht „korrekten“ Weg zur Umsetzung und Beteiligung der Bürgerschaft. Vorgestellt werden beispielsweise, Befragungen (Online sowie Papierfragebögen) und der Aufbau dieser, öffentliche Veranstaltungen (Dorfversammlungen, Bürgerworkshops, etc.) und wie diese aufgebaut und konzipiert sein sollten, es werden auch vertiefende Beteiligungsformate behandelt, die seltener Anwendung finden (z. B. Bürgerhaushalte, Bürgerbeiräte, Community- Controlling, etc.). Bürgerbeteiligung ist gelebte Demokratie. Sie stärkt das Gefühl der Mitverantwortung und des gemeinsamen Gestaltens in einer Gemeinde. Aus meiner beruflichen Praxis hat sich noch kein Projekt ergeben, welches nicht von einer konkreten Bürgerbeteiligung profitiert hat. Ich bin überzeugt, dass gemeinsame Anstrengung stets zu besseren Ergebnissen führt.

Der Referent ist selbständiger Expansions- und Kommunalberater. Seit mehreren Jahren setzt er sich mit dem Themenbereich KI im Alltag und in Unternehmen auseinander und begleitet Unternehmen bei der Implementierung von KI-Tools im Büroalltag.

Erste/r BürgermeisterIn neu gewählt – Was Sie wissen müssen: Dienstverhältnis und Geschäftsgang

  • Hans SchallerHans Schaller

Inhaltliche Übersicht:

Grundzüge zum Dienstverhältnis der ersten Bürgermeisterin/ des ersten Bürgermeisters: * Gesetz über kommunale Wahlbeamte und Wahlbeamtinnen (Rechtliche Stellung – Besoldung – sonstige Leistungen) * Aufgaben und Befugnisse nach dem Kommunalrecht – „Der Geschäftsgang“: * BürgermeisterIn und Gemeinderat (Aufgabenabgrenzung – Befugnisse,Rechte, Pflichten) * Arbeitsweise kommunaler Vertretungsorgane (vom Beschlusszwang bis zu den unterschiedlichen Ausschüssen) * Entscheidungsbefugnisse nach der Gemeindeordnung * Die (rechtlichen bzw. politischen) Verantwortlichkeites des 1. Bürgermeisters, * Stolpersteine (Interessenkonflikt, persönliche Beteiligung), strafrechtliche Bestimmungen * Der kommunale Haushalt – Grundzüge * Eckpunkte des Förderrechts von Bund und Land („Zuwendungswesen“) * Das öffentliche Beschaffungswesen * Die Rechtssetzungsbefugnisse kommunaler Vertretungsorgane (Erlass von Satzungen und Verordnungen)

Breiten Raum sollen Fragen der Teilnehmenden einnehmen.

Der Referent, Dipl.-Verwaltungswirt und Oberregierungsrat a. D. verfügt über 30 Jahre hauptamtliche Prüfungstätigkeit in der Kommunal – und Staatsverwaltung.

Gemeindliche Jugendtreffs – vorprogrammierter Ärger oder sinnvolle Freizeitmöglichkeit

  • Jürgen ZieglerJürgen Ziegler

Gemeindliche Jugendtreffs sind in vielen Gemeinden ein selbstverständlicher Baustein der sozialen Infrastruktur. Nach Phasen, in denen Jugendtreffs problemlos und ohne größere Schwierigkeiten betrieben werden, können Zeiten kommen, in denen der Ärger mit Nachbarn zunimmt und Zeiten, in denen das Interesse der Jugendlichen nachlässt.

Spätestens jetzt können folgende Frage auftreten: Wurde für den gemeindlichen Jugendtreff die richtige Konzeption gewählt? Wurde beim Betrieb einige elementare Grundsätze beachtet und verfügt der Jugendtreff über eine angemessene Einrichtung?

Diese Fragen wollen wir bei unserer Veranstaltung klären, wobei der Erfahrungsschatz der Teilnehmer wichtig und willkommen ist, um einen möglichst großen Praxisbezug zu gewährleisten.

Genehmigungsrelevante Fakten für den Haushalt einer Gemeinde

  • Kilian SpiesKilian Spies

Aufgrund der angespannten Finanzlage der Kommunen sind die Rechtsaufsichtsbehörden angewiesen, die Kreditaufnahmeregelungen bei der Genehmigung des Haushaltsplanes sehr streng auszulegen. Bei den Beratungen im Gemeinderat ist deshalb auf die Prüfung der „Genehmigungsfähigkeit“ ein besonderes Augenmerk zu richten.

Im Seminar werden die aktuellen rechtlichen Voraussetzungen für die Haushaltsgenehmigung erörtert und praxisnahe Tipps gegeben. Mit dem Wissen aus diesem Seminar erwerben Sie die aktuellen Grundlagen für die Erstellung eines genehmigungsfähigen Haushalts.

Kilian Spies, B.A. ist Diplom-Verwaltungswirt und in der übergeordneten kommunalen Verwaltungsebene tätig.

Geschäftsgang des Gemeinderats – Spielregeln für eine effiziente Gremienarbeit

  • Rüdiger NeubauerRüdiger Neubauer

In dem dreistündigen Seminar werden die grundlegenden Themen des Geschäftsganges in Gemeinderats- und Ausschusssitzungen vertieft dargestellt: Zuständigkeitsgrenzen, Geschäftsordnung, Ladung, Beschlussfähigkeit, Beratung, Beschlussfassung, persönliche Beteiligung, Öffentlichkeit, Niederschrift, Überwachung der Gemeindeverwaltung, Bestellung von Referenten, etc.

Dabei werden auch Gestaltungsmöglichkeiten erörtert und aktuelle Rechtsentwicklungen dargestellt.

Grundsätze des kommunalen Beitragsrechts

  • Johann GrillJohann Grill

Ziel des Seminares ist es bei den Entscheidungsträgern sowie bei den interessierten Bürgerinnen und Bürgern in den Gemeinden, das notwendige Verständnis für die Erhebung von Beiträgen zur Schaffung einer angemessenen kommunalen Infrastruktur zu wecken.

Natürlich bleibt es den Seminarteilnehmern überlassen sich je nach Interessenlage die Schwerpunkte aus den unten aufgeführten vielfältigen Inhalten auszuwählen. Eine entsprechende Abfrage über die genau zu behandelnden Themen oder spezielle fachliche Fragen wird vor bzw. zu Beginn der Seminars gemacht werden.

  • Gesetzliche Grundlagen
  • Beitragsarten (Erschließungs-, Straßenausbau-, Herstellungs-, Fremdenverkehrs- und Kurbeitrag)
  • Voraussetzungen
  • Satzungsrecht
  • Beitragsmaßstab
  • Beitragspflicht
  • Beitragsschuldner
  • Aktuelle Rechtfragen

Haushaltsplanung – verstehen und gestalten

  • Rüdiger NeubauerRüdiger Neubauer

Knappe Finanzmittel einerseits und hohe Qualitätsansprüche an die Erfüllung der kommunalen Aufgaben andererseits zwingen die Gemeinden ihr Finanzwesen unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu führen. Der traditionelle (kamerale) Haushaltsplan kann dabei durchaus ein effektives Steuerungsinstrument sein, mit dem die kommunalen Entscheidungsträger starken Einfluss auf alltägliche Arbeit der Gemeindeverwaltung nehmen.

In dem dreistündigen Seminar werden zunächst die rechtlichen und systematischen Grundlagen der kameralen Haushaltsplanung vermittelt. Darauf aufbauend werden auch Anregungen gegeben, wie durch den Einsatz betriebswirtschaftlicher Elemente die Effizienz der Verwaltung gesteigert werden kann, ohne die Doppik einzuführen. Output-Orientierung, strategische Steuerung und die Instrumente der flexiblen Haushaltsführung werden dabei verständlich dargestellt. Beispielhaft werden Möglichkeiten aufgezeigt, die von der produktorientierten Mittelbewirtschaftung in einzelnen Aufgabenbereichen bis hin zum vollständig budgetierten Haushaltsplan reichen.

Haushalt und Rechnungsprüfung in elektronischer Form – einfach oder kompliziert?

  • Harald KleiberHarald Kleiber

Viele Kommunen machen bereits von der elektronischen Belegarchivierung und somit auch von der Rechnungsprüfung auf diesem Wege Gebrauch.

Das Seminar gibt einen Einblick, welche Dokumente nach wir vor in Papierform vorliegen müssen und macht Vorschläge, wie die Prüfung von eingescannten Belegen angepackt werden sollte.

Es werden die Möglichkeiten verschiedener Auswertungen und Auflistungen geschildert, ebenso die Vorteile der Belegarchivierung und was es aus datensicherheitstechnischer Sicht zu beachten gilt.

Heizen – Abgaben, Verbote, Fördermittel – gibt es überhaupt die „richtige“ Heizungsanlage?

  • Alexander BächerAlexander Bächer

Private und kommunale Hauseigentümer oder -verwalter stehen bei einem Heizungstausch vor der großen Frage:

„Welche Heizung, welcher Energieträger ist die richtige Lösung?“

Um in dieser Situation eine gute Entscheidung treffen zu können, die auch langfristig und wirtschaftlich tragbar ist, sind viele Informationen notwendig.

In der Politik werden in immer kürzeren Abständen neue Verbote für bestimmte Energieträger diskutiert. Die kürzlich eingeführte CO2-Abgabe wird in Zukunft sicherlich angepasst werden und kann hier eine große Rolle spielen.

Die Höhe der möglichen Fördermittel tragen maßgeblich bei der Entscheidung bei. Allerdings gab es bei den Förderbedingungen oft schon wenige Monate nach Veröffentlichung Anpassungen. Es kann in Zukunft notwendig sein, dass die Förderprogramme in noch kürzeren zeitlichen Abschnitten geändert oder überarbeitet werden müssen. Hier ist es auch für Fachleute schwierig den Überblick zu behalten.

Bei all den gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen sind auch die baulichen Voraussetzungen in den bestehenden Gebäuden zu berücksichtigen, die sich z.B. bei Wärmedämmung oder Flächenheizungen nur mit großem finanziellem Aufwand verbessern lassen.

Das Seminar gibt eine Übersicht über die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und den unterschiedlichen Förderprogramme für Wohn- und Nichtwohngebäude sowie einen Ausblick auf die künftige Entwicklung.

Die verschiedenen Heizsysteme mit Schwerpunkt der erwarteten Zukunftstechnologien werden erklärt und die Eignung für Bestandsgebäude dargestellt.

Alexander Bächer ist Dipl. Ing. (FH) der Physikalischen Technik, freiberuflicher Energieberater und für die Förderprogramme von KfW, BAfA etc. als Sachverständiger zugelassen.

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