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Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e. V.

Meldungen:


Jahreshauptversammlung wurde zum Vertrauensbeweis

Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung in Roth (Mittelfranken)

Jahreshauptversammlung in Roth am 120623

Teilnehmer der Versammlung bei einer kurzen Pause im Außenbereich des Tagungslokals

Die Jahreshauptversammlung 2012 des Bildungswerkes für Kommunalpolitik wurde zum Vertrauensbeweis für die bisherige Vorstandschaft, die ohne Gegenstimmen vollständig für die nächsten drei Jahre wieder gewählt wurde.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Vorsitzender Klaus Förster auf die positive Arbeit im vergangenen Jahr ein. Obwohl die Anforderungen gestiegen sind, haben die Bildungsbeauftragten in den einzelnen Regierungsbezirken wieder eine ausgezeichnete Arbeit geleistet und dem guten Namen des BKB Rechnung getragen. Mit Ihnen und Ihrem Bild in der Öffentlichkeit wird die Leistung des Bildungswerkes identifiziert.

Lobende Worte fand er für die unterschiedlichen Aktivitäten des Bildungsleiters Michael Schmitz, sei es die Zeitschrift „Freier Wähler“, die Betreuung der Seminare und als stetiger Ansprechpartner der Bildungsbeauftragten. Auch die Homepage ist sein Werk. Diese Arbeit wird anderweitig von einer Ganztagskraft geleistet, so Förster. Auch für die weiteren Vorstandsmitglieder MdL Peter Meyer, Walter Schnell und Waltraut Wellenhofer fand der Vorsitzende Worte der Anerkennung.

Nach einem kurzen Ausblick auf geplante Aktivitäten erstattete Bildungsleiter und Vorstandsmitglied Michael Schmitz mit einer Beamerprojektion Bericht über alle Aktivitäten und den Stand des BKB. Das Zahlenmaterial hatte er in üblicher Perfektion auch in Papierform für alle Mitglieder mitgebracht. Diese zeigten sich beeindruckt über die Zusammenstellung, wo erst in der gebündelten Form die Gesamtleistung des BKB im gesamten Freistaat richtig deutlich wurde. Schmitz bedankte sich bei der Geschäftsstellenleiterin Gabriele Förster für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Nach den Berichten der Bildungsbeauftragten aus den einzelnen Regierungsbezirken, dem Kassenbericht von Waltraut Wellenhofer und der Verlesung des Berichtes der Revisoren wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die Wahl war nur mehr Formsache. Ohne Gegenstimmen wurde dem Vorstand das Vertrauen für weitere drei Jahre ausgesprochen.

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Verfassungsmedaille in Silber für Waltraut Wellenhofer

Verfassungsmedaille in Silber für Waltraut Wellenhofer

Zu den ersten Gratulanten gehörten Landes- und Bundesvorsitzender MdL Hubert Aiwanger und der stellvertretende Vorsitzende des BKB, Landtagsvizepräsident Peter Meyer

Der Bayerische Landtag und die Staatsregierung feierten mit einem gemeinsamen Festakt im Maximilianeum den 65. Geburtstag der Bayerischen Verfassung. Das Parlament ehrte dabei 50 Persönlichkeiten mit der Bayerischen Verfassungsmedaille für ihre Verdienste im sozialen Bereich, im Naturschutz, im Sport oder in der Kultur, aber auch als gewählte Vertreter in der Kommunalpolitik, auf Landes-, Bundes- oder Europaebene.

Seit ihrem Einzug in den Stadtrat Bobingen 1978 engagiert sich die Lehrerin Waltraut Wellenhofer als Kommunalpolitikerin. Im Amt der Zweiten und Dritten Bürgermeisterin und auch als Kreisrätin hat sie sich große Verdienste erworben. In den Bereichen Städtepartnerschaft, Jugendaustausch und im Sportverein arbeitet sie seit Jahren in Führungspositionen engagiert mit.

Das Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V. gratuliert seiner langjährigen Bildungsleiterin und Bildungsbeauftragten für Schwaben, Frau Waltraut Wellenhofer zu dieser hohen Auszeichnung. Für die Kommunalpolitik vor Ort sowie für den gesamten Bezirk Schwaben ist Waltraut Wellenhofer nach wie vor eine gefragte Ansprechpartnerin bei der Organisation und Durchführung von Bildungsseminaren für Mandatsträger und die gesamte Bürgerschaft.

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Vorstandsitzung mit Haushaltsbeschluss

BKB-Vorstandstreffen im oberfränkischen Plech

14.11.2010 Plech-Oberfranken Dank umfangreicher und detaillierter Vorarbeiten der BKB Geschäftsstellenleiterin Gabi Förster und Bildungsleiter Michael Schmitz konnte der Haushalt für 2011 diskutiert und an nur einem Nachmittag auf den Weg gebracht werden.

Vorstandssitzung in Plech

(von links) Gabi Förster, Klaus Förster, Peter Meyer, Walter Schnell und Michael Schmitz

Vorsitzender Klaus Förster sowie die beiden Stellvertreter Peter Meyer und Walter Schnell lobten das Engagement, durch das das BKB auch im laufenden Jahr auf der Erfolgsspur gehalten werden konnte. Auch die Bildungsbeauftragten, allesamt ehrenamtliche Mitarbeiter in den Regierungsbezirken haben einmal mehr hervorragende Arbeit geleistet und die Bedeutung der Bildungsarbeit breiten Teilen der Bevölkerung vermittelt.

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Klausurtagung in Postbauer-Heng

Treffen der Aktiven des Bildungswerkes für Kommunalpolitik in der Oberpfalz

Im oberpfälzischen Postbauer-Heng fand die diesjährige Klausurtagung des Bildungswerkes für Kommunalpolitik Bayern e.V. statt. BKB-Vorsitzender Klaus Förster und Bildungsleiter Michael Schmitz hatten zu diesem Treffen eingeladen, bei der wichtige organisatorische Neuerungen ausführlich besprochen und beschlossen wurden. So stand der Samstag im Zeichen der Koordination der Arbeit der regionalen Bildungsbeauftragten mit der Geschäftsstelle in Thurnau. Des Weiteren wurde beschlossen, den Internetauftritt des BKB mit einem automatisierten Seminarbuchungsverfahren weiter aufzuwerten.

Eine Zusammenkunft von Bildungsleitung, Bildungsbeauftragten und Referenten rundete das gelungene Treffen am Sonntag ab. Vorschläge von Seiten aller Beteiligten fließen bereits in die aktuelle Arbeit des BKB ein. Neuigkeiten aus der Arbeit des BKB und das stets aktualisierte Bildungsangebot finden Sie auf unserer Homepage unter www.bkb-bayern.de.

Die Teilnehmer des Treffens am Sonntag

Die "Aktiven" des Bildungswerks für Kommunalpolitik beim Treffen in Postbauer-Heng

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Jahreshauptversammlung des BKB

BKB-Treffen im mittelfränkischen Roth

13.2.2010 Roth-Mittelfranken Trotz der widrigen Wetterverhältnisse ließen es sich etliche der langjährigen Mitglieder nicht nehmen, der Einladung zur Hauptversammlung "Ihres" Bildungswerkes zu folgen. Vorsitzender Klaus Förster und Bildungsleiter Michael Schmitz dankten den Mitgliedern für ihr Interesse.

Den Rechenschaftsbericht für das Jahr 2009 hatte der Bildungsleiter ebenso, wie die erst am Vormittag beschlossenen Eckdaten des Haushalts schon in eine Beamerpräsentation eingearbeitet, so dass auch nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes der Haushalt 2010 ohne Gegenstimmen verabschiedet wurde. Die Vorstandsbeschlüsse des Vormittages, besonders die Erweiterung des Leistungskataloges wurden eingehend erläutert und positiv von der Versammlung aufgenommen.

JHV 2010

(von links) Klaus Förster, Walter Schnell, Peter Meyer und Michael Schmitz

Dies wurde erst durch eine Verbesserung bei der Finanzausstattung möglich. Der Vorsitzende bedankte sich hierfür nochmals ausdrücklich für den hervorragenden Einsatz von MdL Manfred Pointner. Die Berichte, aber auch die Probleme und Anregungen der Bildungsbeauftragten aus den einzelnen Regierungsbezirken rundeten das Gesamtbild des Arbeitsjahres ebenso ab, wie die lobenden Worte im Prüfbericht der Revisoren.

Die Qualität des Freien Wählers, so aus der Versammlung, sei in Punkto Pünktlichkeit, Auktualiät und Gestaltung auf einem ebenso hohem Niveau wie die hervorragend gepflegte Homepage des BKB. Hierfür bedankte sich Förster bei der Bildungsleitung und der Geschäftsstelle, die weit mehr als nur ihren "Job" tun. Der Bericht des geschäftsführenden Vorstandes, Landtagsvizepräsidenten Peter Meyer wurde ohne Einwände, dafür aber mit lobenden Dankesworten entgegen genommen.

Der Termin für die diesjährige Arbeitstagung der Bildungsbeauftragten, des Vorstandes, und der Referenten wurde ebenso gemeinsam festgelegt, wie die weitere Arbeit des BKB. Dass im Vorstand und in der Hauptversammlung nicht nur alles einfach "abgenickt", sondern eingehend beraten und diskutiert wird, ehe die, vor allem zukunftsweisdenen Entscheidungen, fallen, belegt die Tatsache, dass die Vorstandssitzung und die anschließende Hauptversammlung den ganzen Samstag beanspruchten.

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München/Maximilianeum 25.1.2010

BKB-Führung beim Neujahrsempfang in München

Neujahrsempfang

(von links) Klaus Förster, Petra Ranke, Michael Schmitz, Gabriele Förster

Den Neujahrsempfang der FW-Landtagsfraktion nutzten die anwesenden BKB Vorstandsmitglieder u.a. um sich ganz herzlich bei Frau Petra Ranke, Referentin für Haushalt, Finanzen und Fragen des Öffentlichen Dienstes, für die bisherige, stets großartige Unterstützung, persönlich zu bedanken.

"Sie haben uns immer geholfen und waren uns gerade bei der schwierigen Frage der Umressortierung eine zuverlässige Ratgeberin", betonten Vorsitzender Klaus Förster und Bildungsleiter Michael Schmitz. Den engen und hervorragenden Kontakt unterstrich auch Gabriele Förster, die die BKB-Geschäftsstelle betreut.

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BKB-Führung beim Landesverband der Freien Wähler

Arbeit und Struktur des Vereins transparent gemacht

Zu einer Vorstellung des Bildungswerkes im Rahmen einer Landesvorstandssitzung hatte Landesvorsitzender Hubert Aiwanger die Vertreter des BKB eingeladen. Vorsitzender Klaus Förster, Stellvertreter Walter Schnell und Bildungsleiter Michael Schmitz konnten die Historie des Bildungswerkes von der Gründung bis zum aktuellen Stand erläutern und demonstrierten die Struktur und den Aufbau, sowie die Arbeit des Vereins.

Eine Präsentationsmappe mit allen wichtigen Daten, wie beispielsweise denen des Vorstandes, der Bildungsbeauftragten und der betreuten Themen fand ebenso Lob und anerkennende Worte bei den Landesvorstandsmitgliedern wie eine Beamerprästentation über den Haushalt sowie die Seminar- und Teilnehmerzahlen der vergangenen Jahre in den einzelnen Regierungsbezirken.

Stv. Landesvorsitzender Prof. Dr. Michael Piazolo, der die Sitzung leitete, äußerte sich anerkennend über die Arbeit im BKB die von einem hervorragenden Teamgeist und großem ehrenamtlichen Engagement geprägt ist.

Man verständigte sich darauf, dem Vorsitzenden bzw. der Bildungsleitung Gelegenheit zu gegeben, anlässlich der Delegiertenversammlungen in den Bezirken das Bildungswerk vorzustellen.

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Staffelstabübergabe an der Spitze des Bildungswerks

Volker Heiduk übergab nach fast 30jähriger Amtszeit den Vorsitz an Klaus Förster

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung in Greding stand die personelle Erneuerung der Vereinsspitze. Erster Vorsitzender ist nun Klaus Förster aus Thurnau, Kreis Kulmbach. Seine Vertreter sind Peter Meyer, Landtagsvizepräsident aus Hummeltal Kreis Bayreuth und Bürgermeister Walter Schnell aus Kammerstein Kreis Roth.



Heiduk und Förster

Volker Heiduk (links im Bild) übergab nach mehr als 20jähriger Amtszeit den Vorsitz an Klaus Förster

Als Schriftführer und künftiger Bildungsleiter wurde Michael Schmitz, Abenberg Kreis Roth, gewählt, das Amt des Kassiers wird in den nächsten Jahren von Frau Waltraut Wellenhofer, Bobingen Kreis Augsburg, ausgeübt. Frau Wellenhofer wurde für ihre aufopfernde Tätigkeit als Bildungsleiterin seit dem Jahr 2000 gedankt. Klaus Förster machte in einem ersten kurzen Statement klar, dass auf das BKB in den nächsten Jahren grundlegende strukturelle Änderungen zukommen werden. "Mit der Orientierung der Freien Wähler auf die Landes-, Bundes- und Europaebene müssen auch Inhalte der Bildungsarbeit angepasst werden", betonte Förster.

Die Mitglieder des Bildungswerkes dankten Volker Heiduk, Furth im Wald, Oberpfalz, für sein Engagement welches er bereits als Gründungsmitglied im Jahre 1980 zusammen mit dem früheren FW Landesvorsitzenden Armin Grein, Marktheidenfeld Kreis Main-Spessart, unter Beweis stellte. Beiden, Grein und Heiduk, sei es zu verdanken, dass ausreichend staatliche Finanzmittel für die Bildungsarbeit in den bayerischen Bezirken zur Verfügung standen. Gleichermaßen konnten die Bezieher des Mitteilungsblattes „Der Freie Wähler“ von Fachartikeln und kommunalpolitischen Veröffentlichungen partizipieren.

Der neue Vorsitzende Klaus Förster, selbst seit 1988 aktiver Freier Wähler und seit 1994 in Oberfranken für die Bildung verantwortlich betonte, er werde in seiner Eigenschaft als neuer Vorsitzender dem Bildungswerk jegliche Unterstützung in den Kommunen zukommen lassen. Das Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern sei für alle kommunal interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Mandatsträger eine wichtige Informationsstelle und liefere parteiübergreifend Themen für das Tagesgeschäft der Ehrenamtlichen.

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Vorstandssitzung mit Haushaltsberatungen des Bildungswerks für Kommunalpolitik

Der Vosrstand des BKB-Bayern

Vorstand: Klaus Förster, Volker Heiduk, Waltraut Wellenhofer und Armin Grein

Am Sonntag traf sich der Vorstand des BKB zu einer ordentlichen Sitzung im mittelfränkischen Abenberg. Neben organisatorischen Entscheidungen war der Haushaltsentwurf für das Jahr 2008 im Mittelpunkt des fünfstündigen Treffens.

Der Vorstand wird der Jahreshauptversammlung am 27. Januar 2008 wieder einen Haushalt zur Entscheidung vorlegen können, der von der sparsamen und effizienten Arbeit der Geschäftsstelle und der Bildungsbeauftragten in den bayerischen Bezirken geprägt ist. So konnte der Umfang der Bildungsveranstaltungen weiter erhöht werden; er hatte im Jahr 2007 einen noch nie dagewesenen Umfang. Armin Grein, 2. Vorsitzender des BKB, lobte in diesem Zusammenhang explizit die Arbeit der Geschäftsstelle des Bildungswerks in Thurnau, in der Frau Gabriele Förster seit nunmehr 2 Jahren eine vorbildliche und überaus effiziente Arbeit leistet. Dies bestätigte auch die Bildungsleiterin, Frau Waltraut Wellenhofer, die die enge Zusammenarbeit und die absolute Zuverlässigkeit der Arbeit betonte.

In der Geschäftsstelle laufen seit dem Frühjahr 2007 auch die Fäden der Mitgliederzeitung „Der Freie Wähler“ zusammen. Klaus Förster, 3. Vorsitzender des BKB und Bezirksvorsitzender der FW in Oberfranken, schilderte seine Eindrücke aus vielen Gesprächen vor Ort, bei denen die neue Aufmachung der Zeitung und die rechtzeitige Veröffentlichung der beiden letzten Ausgaben ausdrücklich positiv ankommen. Michael Schmitz, Bildungsbeauftragter in Mittelfranken, und Waltraut Wellenhofer (Schwaben) betätigten dieses aus ihren Eindrücken vor Ort. Das die Arbeit ohne die gute Zusammenarbeit mit der Geschäftstelle der FW in München, insb. mit Herrn Michael Fischl, nicht möglich wäre, wurde von der Vorstandschaft einhellig hervorgehoben und ihm für seine unermüdliche Arbeit für die gemeinsame Sache gedankt.

Für die praktische Arbeit haben sich aus der Vorstandssitzung auch unmittelbar Folgen ergeben. So wird das BKB die am Freitag stattfindenden Seminare in Zukunft grundsätzlich als „Kleine Seminare“ anbieten. Auch sind alle Bildungsbeauftragten aufgefordert, Emailadressen für die Versendung der Einladungen und weiterer Informationen der Interessierten vor Ort beizubringen. „Wenn es uns gelingt, die Versendung der Einladungen per Post weiter zu reduzieren, können diese Mittel unserer Hauptaufgabe, der Bildungsarbeit, zufließen“, betonte Klaus Förster.

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Weiterbildung der Bildungsbeauftragten

Am Samstag trafen sich die Regionalbeauftragten des Bildungswerks für Kommunalpolitik zu einer Weiterbildung in Mittelfranken.

Teilnehmer und Referent bei der Veranstaltung in Kammerstein

Einige Teilnehmer und Referent bei der Veranstaltung in Kammerstein

Die Optimierung des Datenaustausches bei zugleich größtmöglichem Sicherheitsstandard zwischen den einzelnen Bildungsbeauftragten und der Geschäftsstelle, aber auch die Verbesserung der Kommunikation nach außen, waren die Ziele eines Seminars in Kammerstein.

Referent Michael Schmitz, auch Bildungsbeauftragter in Mittelfranken, übermittelte den Teilnehmer praxisnah und leicht verständlich unter Einsatz von Laptop und Beamer die Möglichkeiten, die durch den Einsatz moderner Technik machbar sind. Das Seminar vermittelte auch, wie die vorhandene Hard- und Software effektiv eingesetzt, und damit letztendlich auch Kosten gespart werden können. Neben Stv. BKB-Vorsitzendem Klaus Förster (Oberfranken) , Bildungsleiterin Waltraut Wellenhofer (Schwaben) und der Geschäftsstellenmitarbeiterin Gabi Förster besuchten u. a. die Bildungsbeauftragten Hans Dieter Kuchenmeister, Wolfgang Richter (Oberbayern) und Hans Kraus (Oberpfalz) dieses sehr informative Seminar.

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Hauptversammlung mit Neuwahlen des BKB - Vorstandes

Die diesjährige Hauptversammlung mit Neuwahlen und Verabschieddung des Haushalts 2007 fand am 10. Februar in Greding, Hotel Schuster statt.

Der gewählte Vorstand (von links): Klaus Förster, Michael Schmitz, Landesvorsitzender der FW Hubert Aiwanger, Volker Heiduk, Waltraud Wellenhöfer, Armin Grein.

Der gewählte Vorstand (von links): Klaus Förster, Michael Schmitz, Landesvorsitzender der FW Hubert Aiwanger, Volker Heiduk, Waltraut Wellenhöfer, Armin Grein

In seinem Rechenschaftsbericht ging Vorsitzender Herr Volker Heiduk (Oberpfalz) an Hand von vorliegendem Zahlenmaterial auf die Entwicklung des Bildungswerkes ein. So konnte trotz der Kürzung öffentlicher Mittel dem Bildungsauftrag in vollem Umfang Rechnung getragen werden. Durch erhebliche Kraftanstrengungen der Geschäftsstelle und der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde der Einsatz moderner Kommunikationsmittel forciert; der Informationsfluß konnte dadurch nochmals verbessert und die Portokosten gesenkt werden. Besonders dankte Heiduk dem Schatzmeister des BKB, Herrn Michael Schmitz aus Mittelfranken für sein hervorragendes Engagement bei der Erstellung und Pflege der Homepage sowie der Betreuung und weiteren Umsetzung des Konzeptes für den Nachrichtenaustausch per Email. Die Zugriffszahlen auf die BKB-Homepage, die Schmitz durch eine Präsentation demonstrierte, überzeugten von der Notwendigkeit dieses Mediums. Auf gleichem Wege wurde der Mitgliederversammlung die Arbeit in den einzelnen Regierungsbezirken mit Seminar- und Besucherzahlen eindrucksvoll verdeutlicht.

Lobende Worte fand Heiduk für die Bildungsleiterin Frau Waltraut Wellenhofer aus Schwaben, die ihre Aufgaben mit großem persönlichen Einsatz angeht. Auch Frau Gabriele Förster, die die Geschäftsstelle betreut und die gesamte Aufbauarbeit nach dem Umzug nach Thurnau mit Bravour erledigte verdiene seine Anerkennung. Sie ist weit über ihre Arbeitszeit und häufig auch zu Hause bei Anfragen verfügbar und identifiziert sich mit ihrem Arbeitsplatz. Worte des Dankes fand er auch für den stellvertretenden Vorsitzen, Landrat Armin Grein aus Unterfranken, der sich ihm Rahmen seiner ehrenamtlichen Geschäftsführertätigkeit seit vielen Jahren sehr um die finanziellen Belange des BKB kümmert. Dabei sind ihm seine persönlichen Verbindungen sehr hilfreich. Besonders freute er sich, dass noch am Vorabend der Bewilligungsbescheid des Bayerischen Innenministeriums für die Mittel des Jahres 2007 in der Geschäftsstelle einging, den er in der Versammlung bekanntgeben konnte.

Bildungsleiterin Waltraut Wellenhofer konnte in ihrem Rechenschaftsbericht mit umfangreichem Zahlenmaterial die effektive und sparsame Arbeit im Geschäftsjahr 2006 belegen. Sie dankte den Bildungsbeauftragten der sieben Regierungsbezirke für ihre engagierte Mitarbeit und wünschte sich eine weitere gute Zusammenarbeit, damit die positive Unterrichtstätigkeit des BKB weiterhin gute Früchte trägt. Unter Anderem wurde über die Zeitschrift „Der FREIE WÄHLER“, die jährliche Dienstbesprechung, gemeinsam mit den Fachreferenten, und die Problematik durch die Mittelkürzungen eingehend diskutiert.

Über die Referentenorganisation, den neuen Seminarkalender und künftige Seminarthemen berichtete stv. Vorsitzender Klaus Förster aus Oberfranken. Den Kassenbericht legten der Schatzmeister, Michael Schmitz und Frau Förster von der Geschäftsstelle vor. Durch die beiden Revisoren, Hans Bramann und Peter Meyer aus Oberfranken wurde dem Vorstand, dem Schatzmeister und der Geschäftsstelle ein ordentlicher und gewissenhafter Umgang mit den Finanzen bestätigt. Die Entlastung war somit nur noch Formsache.

Die, durch die früheren schwäbischen Bezirksvorsitzenden, Herrn Emmeran Mayer, durchgeführte Wahl bestätigte alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern. So steht auch künftig Volker Heiduk als Vorsitzender an der Spitze des Vereins. Seine beiden Stellvertreter sind Landrat Armin Grein und Klaus Förster Schatzmeister bleibt Michael Schmitz; als Schriftführerin wurde Waltraut Wellenhofer wieder gewählt. Die Geschäfte prüfen auch künftig die beiden Revisoren Hans Bramann und Peter Meyer. Hubert Aiwanger, seit März vergangenen Jahres FW-Landesvorsitzender wurde als Mitglied einstimmig aufgenommen. In seinem Grußwort verwies er auf die Bedeutung der politischen und fachlichen Bildung und den damit verbundenen hohen Stellenwert der ehrenamtlichen Mitarbeit im BKB. Er dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz.

Vorsitzender Volker Heiduk freute sich in seinem Schlusswort, dass er die wichtige Informations- Aus- und Fortbildungsarbeit des Bildungswerkes für Kommunalpolitik Bayern e.V. mit dem, in der Vergangenheit bewährten Team, fortsetzen kann.

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Mobilität in den Kommunen

Seminar zum Ausbau und der Gestaltung von Verkehrsraum

In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V. veranstalteten am Martinstag die Freien Wähler Büchenbach ein Seminar zum Thema "Mobilität in Städten und Gemeinden". Referent war Herr Dipl. Ing. Ralf Stock aus Halbergmoos, Mitarbeiter des ADAC und ein langjähriger Referent des Bildungswerks.

Ein Teil der Teilnehmer. In der Mitte Ralf Stock mit Bürgermeister Helmut Bauz

Ein Teil der Teilnehmer. In der Mitte Ralf Stock mit Bürgermeister Helmut Bauz

Zu Beginn der Veranstaltung wurde mit Herrn Stock eine einstündige Begehung der Siedlung in Büchenbach durchgeführt, an der mehr als 30 Anwohner teilnahmen. Die Straßen dieser Siedlung müssen in den nächsten Jahren dringend saniert werden. Die Veranstalter hatten die Anwohner der Siedlung eingeladen, um sich von ihren Wünschen und Vorstellungen ein Bild machen zu können. Dabei wurde sehr intensiv über den Zustand der Straßen, die Geschwindigkeit der Autos und die Verkehrssicherheit der Fußgänger diskutiert. Dabei betonte Herr Stock immer wieder, wie wichtig es ist, festzustellen, welcher Funktion die jeweilige Straße dient und zu beobachten, wie sich Verkehrsteilnehmer tatsächlich verhalten: Warum queren die Fußgänger im Bereich Untere Bahnhofstraße nicht am Zebrastreifen die Straße, warum fahren Autofahrer viel zu schnell in die Tempo-30-Zone? Bei Planungen sind das Verhalten und die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen: Ältere Leute brauchen mehr Zeit sich im Straßenverkehr zu orientieren. Kleinere Kinder wollen in einer Wohnstraße nicht nur den Gehsteig als Spielraum nutzen.

Im anschließende Seminar wurden von Ralf Stock viele interessante Details zum Thema Verkehr dargestellt: Die Unfälle mit Todesfolge nehmen dank besserer Sicherheitstechnik und verbesserter Straßengestaltung stark ab, aber bei den Personenschäden sind überproportional viele Kinder und alte Menschen betroffen. Deshalb ist es wichtig zu registrieren, wo verstärkt Unfälle passieren.

In der Diskussion wurde festgestellt, dass Menschen in ländlichen Räumen die Verkehrsbelastung viel stärker empfinden als in dichter besiedelten Gebieten, obwohl die tatsächliche Verkehrsbelastung auf dem Land viel geringer ist.

Die Zahl der Autozulassungen ist zwar steigend, der Verkehr zeigt aber nur geringen Zuwachs: Eine immer größere Zahl der Autos steht ungenützt herum. Daraus resultiert eine zunehmende Parkplatzproblematik, für die man sich Lösungen überlegen muss. Berichtet wurde darüber hinaus von Versuchen aus Holland, wo Gemeinden ganz ohne Verkehrsschilder auskommen.

In vielen Bildern wurden den Seminarteilnehmern konkrete Beispiele präsentiert: Wichtig ist, dass Autofahrer am Anfang einer Tempo-30-Zone durch Einengung merken, dass jetzt ein neuer Bereich anfängt.

Im 30-Zonen-Bereich selbst werden zu viele Einengungen dagegen von den Anwohnern als negativ empfunden. Die Einteilung einer Straße in kleinere Bereiche erhöht die Akzeptanz der Geschwindigkeitsbegrenzung.

Herr Stock stellte auch eine interessante Idee aus England vor, den "Walking Bus". Dabei werden in Zusammenarbeit von Schule, Gemeinde und Eltern die Kinder als Gruppe in die Schule begleitet. Wie bei einer Bushaltestelle können an jeder Straßenecke neue Kinder auf dem Schulweg zu der Gruppe dazu stoßen.

So entschärft sich die Verkehrssituation an der Schule, die Kinder sind durch das Laufen ausgeglichener (der Nebeneffekt sind bessere Noten) und die Kinder lernen von klein an, sich auf der Straße richtig zu verhalten.

Ralf Stock betonte am Ende des Seminars, wie wichtig es ist, dass Bürger von Anfang an mitdenken und beteiligt werden.

Susanne Vöckler

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Einweihung der neuen Geschäftsstelle in Thurnau

Das Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V., hat seinen Sitz aus dem unterfränkischen Marktheidenfeld nach Thurnau verlegt. Es handelt sich dabei um das seit 1986 bestehende Bildungswerk der FREIEN WÄHLER Bayerns, das, gefördert mit Landesmitteln, einen parteiübergreifenden Bildungsauftrag hat.

Einweihung der Geschäftsstelle in Thurnau am 8. Oktober 2005

Im Bild: Vordere Reihe v.l. Heinrich Bosch, Gabriele Förster, Waltraut Wellenhofer, Herbert Pieper, zweite Reihe: BKB-Schatzmeister Michael Schmitz, Roland Neidhart, Jürgen Lorenz, Landrat Klaus Peter Söllner und FW- Bezirksjustiziar Peter Meyer

Stellvertretender Vorsitzender Klaus Förster aus Thurnau erläuterte, dass das Bildungswerk, kurz BKB bei Seminaren mit derzeit weit über fünfzig kommunalen Fachthemen auf die Unterstützung vieler namhafter Referenten zurückgreifen kann. Gleiches gilt für die Erstellung von Fachliteratur. Großer Beliebtheit erfreuen sich die stets vor Ort abgehaltenen Seminare besonders bei kommunalen Mandatsträgern und an einem kommunalen Mandat Interessierten. Aber auch, wenn bei Bürgern der Schuh drückt, weil er nicht nachvollziehbare Bescheide seiner Gemeinde erhält oder mit Begriffen, wie Erschließung oder Herstellungsbeitrag und den Vorgehensweisen bei Bürgerentscheiden durch blanke Gesetzestexte überfordert ist, leistet das BKB im Rahmen von Informationsveranstaltungen allgemeine Hilfestellung.

Besonders freute Förster, dass bei dem aufwendigen Umzug und der Büroausstattung kaum Kosten entstanden, da sich einmal mehr das ehrenamtliche Engagement und die Bereitschaft zur Mithilfe im FW-Kreisverband Kulmbach zeigte. So waren es u. a. die Mainleuser Firmen Bosch und Hohner, die für einen reibungslosen Ablauf aller Elektro- und Telefoninstallationen sorgten.

Die Organisation lag bei Herbert Pieper, Vorsitzender der Freien Wähler Mainleus. Malermeister Roland Neidhart aus Lindau, Gemeinde Trebgast führte alle Innenrenovierungsarbeiten durch und war damit für die Raumgestaltung verantwortlich, w;auml;hrend Harald Fuchs gegen die kleinen Tücken bei der Neukonfiguration der Computer einen erfolgreichen Kampf führte. Beim Transport des Mobilars halfen neben Neidhart auch noch der FW-Bezirksjustiziar Peter Meyer aus Hummelthal und Jürgen Lorenz von der Spedition JüloTrans aus Thurnau mit. Auch Landrat Klaus Peter Söllner freute sich über den neuen Arbeitsplatz in Thurnau und begrüßte es sehr, dass durch den freiwilligen Einsatz der fleißigen Helfer erhebliche Mittel eingespart werden konnten, die dafür der Bildungsarbeit zur Verfügung stehen. Er hob in seinem Grußwort die Bedeutung der Bildungs- und Informationsarbeit für die kommunalen Mandatsträger hervor. Der Schatzmeister de s Bildungswerkes und zugleich Betreuer des Internetauftritts, Michael Schmitz aus dem mittelfränkischen Abenberg wies in seinem Grußwort darauf hin, dass über die Arbeit und das Seminarprogramm des Bildungswerkes im Internet unter www.bkb-bayern.de nachgelesen werden kann.

Frau Förster in den neuen Räumen des Bildungswerks in Thurnau

Nicht nehmen ließ es sich Bildungsleiterin Waltraut Wellenhofer aus Bobingen/Schwaben, zur Einweihung der neuen Geschäftsstelle, persönlich zu erscheinen. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden mit kleinen Aufmerksamkeiten, und lobte die gute Organisation. Ihrem obersten Anliegen, den Dienstbetrieb des Bildungswerkes trotz des gesamten Umzuges lückenlos fortzuführen, sei in vollem Umfang durch den guten Zusammenhalt im FW-Bezirksverband Oberfranken und im FW-Kreisverband Kulmbach Rechnung getragen worden. Besonders dankte sie der Betreuerin der Geschäftsstelle, Gabriele Förster, die sie sich bei allen Detailvorarbeiten in hohem Maße ehrenamtlich eingesetzt hat. Durch ihr Zutun gab es bei den gesamten Ummeldungen und der Umstellung von Logistik und Kommunikation keinerlei Unterbrechung; darüber hinaus habe sie, so Wellenhofer, bei der Gestaltung der Arbeitsräumlichkeiten eine geschickte Hand bewiesen.

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Glückwünsche für Bildungsleiterin Waltraut Wellenhofer

Einige Gratulanten (von links): Emeran Meyer, Karl-Ulrich Hegele, Klaus Förster, Josef Rid, Johann Häusler, Dieter Wegerer, Elmar Pfandzelter mit der Jubilarin.

Einige Gratulanten (von links): Emeran Meyer, Karl-Ulrich Hegele, Klaus Förster, Josef Rid, Johann Häusler, Dieter Wegerer, Elmar Pfandzelter mit der Jubilarin.

"Langeweile ist für sie ein Fremdwort" schrieb eine große Tageszeitung über Waltraut Wellenhofer, die anlässlich ihres 70. Geburtstages eine Vielzahl von Gästen aus Politik, Sport und Wirtschaft im Foyer der Stadthalle Bobingen begrüßte.

Dass mit dieser Aussage dem Nagel auf den Kopf getroffen wurde, bestätige der Stv. Vorsitzende des Bildungswerkes für Kommunalpolitik Bayern e.V., Klaus Förster, der es sich nicht nehmen ließ, aus Oberfranken anzureisen, um die Glückwünsche des Bildungswerkes und des FW-Landesverbandes der allseits geschätzten Mitarbeiterin persönlich zu überbringen.

Er übermittelte die besten Wünsche des Vorsitzenden des Bildungswerkes Volker Heiduk. Allseits gelobt wurde das soziale und menschliche Engagement, das die Jubilarin zeitlebens auszeichnet. Natürlich waren eine Vielzahl Freier Wähler, wie z.B. der FW-Bezirksvorsitzende Josef Rid, der FW-Ehrenbezirksvorsitzende Emmeran Meyer, sowie Vertreter des Kreis- und Ortsverbandes erschienen.

Mit der Ehrennadel des Landesverbandes in Gold wurde Waltraut Wellenhofer für ihren unermüdlichen Einsatz die höchste Auszeichnung des FW-Landesverbandes zuteil. Neben Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, einem ehemaligen Schüler von Frau Wellenhofer, gehörte auch Landrat Dr. Karl Vogele zu den zahlreichen Gratulanten. Aus der Seele sprach wohl auch der 2. Vorsitzende des TSV Straßberg allen Gästen, als er sagte: "Frau Wellenhofer, wir mögen Sie"

Das kann auch der Vorstand des Bildungswerkes mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstreichen und hoffen, dass Frau Wellenhofer noch lange so engagiert wie bisher im Bildungswerk für Kommunalpolitik mitarbeitet.

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Jahreshauptversammlung des Bildungswerkes in Ingolstadt

Vorstand in seiner Arbeit bestätigt

Im Hotel Anker in Ingolstadt, nur wenige Meter von der Gründungsstätte konnte 1. Vorsitzender Volker Heiduk die Mitglieder des Bildungswerkes für Kommunalpolitik Bayern.e.V. am Samstag, 19.2.2005 begrüßen. In einem kurzen Abriss gab er eine Übersicht über die Arbeit des Bildungswerkes und bedankte sich bei allen Kolleginnen und Kollegen des Vorstandes, der Bildungsleitung und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Besonders wurde die immense Aufbauarbeit der Homepage durch Michael Schmitz hervorgehoben. Durch Statistiken belegte er die sehr hohe Zahl an Internetzugriffen auf dieses Informationsmedium. Zwei Regierungsbezirke sind bereits aufgrund der vorhandenen Email-Adressen schon in der Lage, die Seminare papierlos, d.h auf elekronischem Wege zu laden. Auch die weiteren 5 Regierungsbezirke sollen damit baldmöglichst nachziehen. Neben der Kostenersparnis, die voll der Bildungsarbeit zugute kommt, ist auch die Geschwindigkeit bei der Ladung und Informations& uuml;bermittlung ein entscheidender Aspekt.

Bildungsleiterin Waltraut Wellenhofer verwies in ihrem Rechenschaftsbericht auf die schwierigen Beratungen bei der Erstellung des Haushalts. Aufgrund der Mittelkürzungen des Innenministeriums mussten Lösungswege gefunden werden, damit die Bildungsarbeit nicht unter den geringeren Finanzen leidet. Neben der Arbeit für die Zeitschrift "Der Freie Wähler" wurde über die Zusammenarbeit in den Bezirken, die halbjährlichen Seminarkalender, sowie über die Dienstbesprechung mit den Bildungsbeauftragten und den Fachreferenten berichtet. An Hand von Statistiken über die Seminare in den einzelnen Regierungsbezirken wurde die Erfüllung des Bildungsauftrages umfassend belegt und von der Versammlung voll bestätigt. Somit war die Entlastung des gesamten Vorstandes nur mehr Formsache.

Die Neuwahl, durchgeführt von Rupert Faltermeier, bestätigte alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bei jeweils einer Stimmenthaltung. Der alte und neue Vorsitzende, Volker Heiduk, wünschte sich auch für Zukunft eine gute und harmonische Zusammenarbeit und erfolgreiche Bildungsarbeit, um die satzungsgemäßen Aufgaben ordnungsgemäß zu erfüllen und das notwenige kommunale Wissen an möglichst breite Kreise der Bevölkerung zu übermitteln.

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Die Kommune als öffentlicher Auftraggeber

Vergaberecht und Vergabepraxis - Architekten- und Ingenieurverträge, die Honorarordnung

Sulzbach. "Man sollte um einen Sachverhalt gründlich bescheid wissen, bevor man (bei einer Abstimmung) in einem Gremium verantwortlich die Hand hebt!" Nach dieser vom Referenten Diplomingenieur Wilhelm Schmidt aus Raubling an den Anfang seiner Ausführungen ausgegebenen Devise orientierten und formierten sich während eines etwa fünfstündigen Seminars - nicht nur für Gemeinderäte - alle nachfolgenden Informationen.

Durchgeführt wurde das Seminar auf Initiative der Freie Wählergemeinschaft Sulzbach-Soden-Dornau vom "Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern" am Samstag im Saal der Sulzbacher Braunwarthsmühle. "Von der Präzision der Ausschreibung eines Projekts hängt es bereits ab, ob die spätere Ausführung des Auftrags durch Nachbesserungen, Ergänzungen und Nachforderungen finanzielle Überraschungen und damit Ärger für den Auftraggeber bereit hält!" Der Referent wies auf Fragen hin, die sich der „Bauherr“ vor Entscheidung/Bauvergabe/Auftragsvergabe auf jeden Fall stellen muß: Um welche Art von Ausschreibung handelt es sich und warum? Wieviele Bieter haben sich für eine öffentliche Ausschreibung beworben? Wieviele Bieter/welcher Bieterkreis wurden für eine beschränkte/freihändige Ausschreibung aufgefordert oder eingeladen? Wieviele Bieter haben abgegeben? Waren Angebote ungültig und warum?

Erhält der Mindestbieter den Auftrag - wenn nein, warum nicht? Bei dieser Gelegenheit stellte Schmidt richtig: "Es bekommt grundsätzlich nicht das billigste, sondern das wirtschaftlichste Angebot den Zuschlag", was im Verlaufe des Seminars anhand von Fallbeispielen näher definiert wurde.

Die Veranstaltung war geteilt in zwei Informationsblöcke: zunächst wurden Bau- und Vergaberecht sowie in die aktuelle Vergabepraxis in Deutschland erläutert sowie ein Einblick in die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) gewährt, um den Teilnehmern einen Überblick über die Zusammensetzung von Honorarsummen zu verschaffen. Den Mitarbeitern von Kommunen wurde dargestellt, welche Voraussetzungen für eine Vergabe notwendig sind. An konstruierten oder an aktuellen Beispielen zeigte der Referent auf, welche Entscheidungshilfen für Gemeinderäte sinnvoll sind, um an der Abstimmung für Vergabeentscheidungen "mit ausreichendem Wissen" teilnehmen zu können. Im zweiten Teil der Veranstaltung versuchte der Referent den Blick der Teilnehmer fürs "Kleingedruckte" zu schärfen; unter anderem beleuchtete er Ingenieur– und Archtitektenverträge mit ihren speziellen "Honorarzonen und -tafeln". Er verwies auf verschiedene Modalitäten im Zuge des Vergabeablaufes, um aus Sicht der Kommune Unregelmäßigkeiten und finanziellen Einbußen zu vermeiden. Im Rahmen der Definition "Einheitspreis, Gesamtpreis oder technisches Angebot, Nebenangebot" appellierte Schmidt an die Teilnehmer, "alle Angebote richtig zu prüfen und zu werten!" Eine "Tariftreue- und Nachunternehmererklärung bei Baumaßnahmen des Landes" wird speziell in Bayern streng gefordert; sie muss ausgefüllt vorhanden sein, um Nachteile für eine Gemeinde auszuschließen.

Ebenso ist in Bayern die Vorlage eines Auszugs aus dem Gewerbezentralregister (nur 3 Monate gültig) vor Auftragserteilung unbedingt erforderlich! Das Einbringen von Erfahrungen, Fragen und Informationen aus der Sicht der Teilnehmer aus ihrer eigenen Kommune bildete einen Kernpunkt des Seminars. Nachdem Wilhelm Schmidt sicheren Schrittes durch das Dickicht einschlägiger Gesetze, Verordnungen und Instanzen geführt hatte, stand er allen noch offenen Fragen Rede und Antwort. Der Referent forderte die Seminarteilnehmer energisch auf, jeden einzelnen Fall genau "unter die Lupe" zu nehmen und gewissenhaft Schritt für Schritt durchzuarbeiten, um Nachteile für seine Kommune zu vermeiden. Mit einer Weisheit des chinesichen Philosophen Konfuzius (551 - 479 v. Chr.) brachte Schmidt die Art und Weise erfolgreicher Bearbeitung auf den Punkt:

"Wer das Ziel kennt, kann entscheiden; wer entscheidet, findet Ruhe; wer Ruhe findet, ist sicher; wer sicher ist, kann überlegen und wer überlegt, kann verbessern!"

Helmut Gesierich

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Kommunale Bildungswerke bundesweit tauschen Erfahrungen aus

Am 27. Februar 2004 trafen sich auf Einladung des FW Bundesvorsitzenden, Landrat Armin Grein, Vertreter aller Bildungswerke bundesweit in den Räumen des Bildungswerkes Baden Württemberg in Stuttgart zu einem Erfahrungsaustausch.Das Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V. vertrat Stellvertretender Vorsitzender Klaus Förster. Nach einer informativen Vorstellungsrunde wurde beschlossen, dass mindestens einmal jährlich eine Zusammenkunft organisiert werden soll. Die Bildungswerke werden sich künftig über ihre Programme, Broschüren,Fachschriften und Seminare informieren und ggf. über Bundesländergrenzen hinaus Fachreferenten austauschen. Bei Seminaren im Nahbereich zu einem benachbarten Bundesland sollte entsprechend das benachbarte Bildungswerk in Kenntnis gesetzt werden, um evtl. Teilnehmer entsenden zu können. Die Initiative des Bundesvorsitzen fand allgemein Beifall und wird zu weiteren Arbeitstreffen führen.

Ein herzliches Dankeschön aus Bayern an die Kolleginnen und Kollegen in Baden Württemberg für die gewährte Gastfreundschaft in ihren Räumen.

Klaus Förster, Stellv. Vorsitzender des BKB

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BKB - Seminar am 5.3.2004 im Landkreis Miltenberg. Fremdenverkehrsangebote bündeln, mehr Trans- parenz für den Kunden schaffen und Kosten sparen.

Information über die Privatisierung des Tourismus im Landkreis Main -Kinzig- Schaffung einer zentralen Stelle für den Tourismus im Spessart bündelt Angebote.

Die Verbesserung des Wirtschaftsstandorts Bayer. Untermain bzw. des Landkreises Miltenberg durch Intensivierung des Fremdenverkehrs stand auf der Tagesordnung eines Seminars des Bildungswerks für Kommunalpolitik in Erlenbach, zu der der Geschäftsführer der Tourismus-GmbH im Landkreis Main- Kinzig eingeladen war. Stephan Wiegand berichtete, dass man seit dem Jahr 2000 den Fremdenverkehr als GmbH führe. Der Main-Kinzig.Kreis habe jährlich 1,4 Mio. Übernachtungen, rund 250 Übernachtungsmöglichkeiten mit ca. 11000 Betten. Die touristischen Zentren sind dort Bad Orb und Bad Soden-Salmünster. Dort stehen Gesundheit, Wellness, Radfahren, Wandern und Kultur im Mittelpunkt der zahlreichen Angebote.

Bis zum Jahre 2003 bestand die GmbH aus 19 Gemeinden, sowie dem Landkreis und den Banken und Sparkassen als Gesellschafter. Seit 2004 ist der Landkreis alleiniger Gesellschafter.

Die Privatisierung des Tourismus hat laut Stephan Wiegand dem Landkreis viele Vorteile gebracht:

Kreis- und Fraktionsvorsitzender Dr. Hans Jürgen Fahn machte deutlich, dass am bayer. Untermain noch ein gewisser Steigerungsbedarf in Sachen Tourismus nötig sei. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrage nur 2 Tage und im Jahre 2002 war ein Rückgang der Übernachtungszahlen von 7,3% zu verzeichnen.

Ein Hauptproblem in der Region 1 ist es, dass die Tourismusregion Spessart-Odenwald politisch und auch administrativ zu stark untergliedert ist.. Viel zu viele Organisationen kümmern sich um den Tourismus, man denke nur z.B. an die Initiative Bayer. Untermain, den Tourismusausschuss der IHK, den Gebietsausschuss Spessart-Main-Odenwald, den Tourismus-Verband Franken, den Fremdenverkehrsverband Südspessart, die Initiative Mainland e.V. im Landkreis Miltenberg, die AG Rotweinwanderweg oder die Tourismuskooperation in der Stadt Miltenberg.

Dies habe, so Dr. Hans Jürgen Fahn zur Folge, dass es viele Doppelstrukturen und auch Doppelarbeiten und auch parallelen Vertriebsstrukturen gebe. Weitere Folge: Es entstehen unnötige Kosten und die Touristen blicken nicht mehr durch.

Der ehemalige Gemeinderat und 2.Bürgermeister Martin Bauer, der auf jahrelange Tourismuserfahrungen im Raum Mönchberg zurückblicken kann, forderte die Schaffung einer zentralen Stelle am bayerischen Untermain . Dann könne man eine schlagkräftige und schlanke Vermarktungsstruktur aufbauen, um im Wettbewerb der europäischen Regionen noch wettbewerbsfähiger zu sein, ergänzte Martin Bauer. Auch sei dies für die Touristen eine erhebliche Erleichterung.

Stephan Wiegand konnte dies bestätigen und meinte, dass der Spessart schon eine weltbekannte Marke (z.B. das Wirtshaus im Spessart) sei, die noch besser publik gemacht werden müsste. Wichtig sei die gute Erreichbarkeit durch eine gute Verkehrsinfrastruktur und eine Unterstützung durch heimische Unternehmen und Gastronomiebetriebe.

Bürgermeister Hermann Spinnler (Sulzbach) fragte an, inwieweit im Main-Kinzig-Kreis auch Angebote für Mountainbiker vorhanden sein. Dies verneinte Stephan Wiegand, erklärte aber, dass man bemüht sei, diese neuen Angebotsformen in Zukunft in das Tourismuskonzept einzubauen. Vorstandsmitglied Ernst Roth (Erlenbach) sah noch große Potentiale für zukünftige Touristen im Raum Offenbach/Frankfurt. (über 5 Mio. Einwohner). Auch müssten die Tourismusangebote im Internet noch ausgeweitet und gebündelt werden. Vorstandsmitglied Margit Stapf (Wörth) machte aber deutlich, dass jüngere Leute immer mehr das Internet als Informations- und auch Buchungsmedium nutzen, während die älteren Leute immer noch die klassischen Wege über das Telefon oder die Anfrage per Brief suchten. Also müsse man im Tourismus in Zukunft in dieser Frage noch eine Doppelstrategie verfolgen.

Dr. Hans Jürgen Fahn sagte zum Abschluss, dass eine stärkere Bündelung des Tourismus möglichst bald auch in der Region Bayer. Untermain und damit im Landkreis Miltenberg anzustreben sei. Damit entfielen auch die vorhandenen vielen Doppelmitgliedschaften in verschiedenen Tourismusorganisationen, was wiederum auch zu Kosteneinsparungen führe, was sich bei einer Rechtsform einer GmbH noch verstärke. Immerhin gebe der Landkreis jedes Jahr für den Tourismus als Wirtschaftsförderung rund 300000 € aus. Hier seien in Zukunft noch einige Einsparpotentiale vorhanden.

Und schließlich sei eine zentrale Stelle für den Tourismus auch eine enorme Hilfe für den Touristen und damit werde der Fremdenverkehr endlich als Dienstleistung am Kunden gesehen.

Dr. Hans-Jürgen Fahn, Bildungsbeauftragter Unterfranken

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Bildungswerk mit eigener Homepage

Seit dem 26. Januar 2004 ist das Bildungswerk für Kommunalpolitik mit einer eigenen Internetpräsenz vertreten.

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